Willkommen bei kymbala

– Homepage von Kai Yves Linden, Musiker und Komponist. Der Name der Web-Site, kýmbala, Plural des griechischen Wortes kýmbalon (Zimbel, Becken), spielt mit den Initialien meines Doppelvornamens und auf die Faszination an, die Zimbeln, Becken, Tamtam, Glocken und andere metallische Idiophone ausüben – ihr Klang, das mehr oder weniger lange, farbenreiche Ausklingen, und auch die verschiedenen semantischen Konnotationen, die diesen Instrumenten anhaften, auf viele Komponisten und auch auf mich.

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Über mich

Ich habe viele Jahre als Software-Entwickler gearbeitet und habe auch sonst viele Interessen, zu denen ich gelegentlich Anmerkungen, Erkenntnisse und Meinungen in meinem Blog notiere. Das Fotografieren ist für mich eine andere Art der Welterfahrung als Sprache oder Musik und eine Übung des Sehens; das Zusammenstellen von Galerien, die ich in meinem Photo-Blog präsentiere, eine Übung in Komposition mit nicht-musikalischen Mitteln.

Musik wurde mir nicht in die Wiege gelegt. Erst als Adoleszent habe ich sie für mich entdeckt. Musik ist für mich eine Leidenschaft, die immer mit Arbeit verbunden ist. Kaum irgendwo sonst als in Musik erlebe ich eine vergleichbare Unmittelbarkeit der sinnlichen Empfindung und immer wieder auch ein Wiedererkennen in einem Strom von Zeichen aus Luft, in einer unentzifferbaren, nur sinnlich erfassbaren Klangrede, und manchmal vielleicht eine Aufhebung von Innen und Außen. Komponisten sind subjektive Vermittler objektiver Möglichkeiten.

Unsere Welt ist nicht anders als nur im Vorübergehen zu erfahren. Eine erschöpfende Aufzählung aller Erscheinungen der Welt, wäre sie denn möglich, wäre nicht mit einer Verinnerlichung oder einem Verständnis der Erscheinungen gleichzusetzen. Die Erkenntnis des Wesens der Summe der Erscheinungen ist uns unmöglich, und die Summe als solche können wir nur ahnen. Das Flanieren, die Menschen und ihre Konstruktionen als Unbeteiligter zu betrachten, am Rande oder mitten in den Erscheinungen, in ihrem ständigen Werden und Vergehen, ist zwar mit Melancholie verbunden, aber eine Möglichkeit offen und neugierig zu bleiben.

Work in progress: Numerische Studien

Ilex in Bokeh-Unschärfe → Numerische Studien (akusmatische Klangstücke)