Wege in der Stadt, mit dem Fahrrad

Wenn es nicht regnet, fahre ich oft mit dem Rad zur Arbeit. Vor ein paar Jahren lag dieses in der Nähe des Rheins. Um es nicht langweilig werden zu lassen wechselte ich zwischen drei Routen – meistens zwischen den beiden kürzeren.

In den letzten anderthalb Jahrzehnten sind einige Straßen in Düsseldorf ein wenig fahrradfreundlicher geworden. Mehr als in anderen Städten muss die kommunale Politik immer wieder zwischen den Interessen der lauteren und der leiseren Verkehrsteilnehmer vermitteln. In einigen Gegenden gibt es dabei immer wieder Rückschläge, etwa in der Luegallee im Stadtteil Oberkassel, wo einmal vergeblich versucht wurde, einen Fahrradstreifen vom Asphalt abzutrennen, wobei die Planer nicht ahnten, dass Autofahrer nicht nur in großer Zahl in Kolonne stehen und hupen, sondern auch Leserbriefe schreiben können. (Allerdings muss ich gestehen, dass ich ab und zu gleichfalls mit dem Auto fahre, was in der Stadt meistens bedeutet, sich in den einen oder anderen Stau zu stellen.)

Wie viele Radfahrer habe ich eine nicht unbegründete Furcht vor aufspringenden Türen von parkenden Autos. Ein befreundeter Düsseldorfer Bildhauer erlitt einmal mehrere Knochenbrüche zugleich, die auf diese Weise verursacht wurden.

Die südliche Route (grün) führt zu einem großen Teil durch Grünanlagen – mit 14 km ist sie jedoch auch die längste der drei Alternativen. Die beiden anderen Routen (gelb bzw. rot) sind jeweils nur etwa 8,5 km lang, der Verkehr fordert hier allerdings erhöhte Aufmerksamkeit.

Die Karte ist mit den Fotogalerien Düsseldorf und Blumen verknüpft.